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Sozietät Beier & Beier Rechtsanwaltskanzlei
Oslebshauser Heerstraße 20
28239 Bremen

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Sozietät Beier & Beier
 
     
 

Geschäftsnummer: 66 F 1021/12 EASO

Verkündet am 13.04.2012

Amtsgericht Bremen

Beschluss

In der Familiensache

betreffend die elterliche Sorge für
F. S. H., geboren am 25.12.2011
wohnhaft Bremen
- Betroffene -

Beteiligte:
1. Amt für Soziale Dienste Sozialzentrum Gröpelingen/Walle Sozialdienst Junge Menschen, Hans-Böckler-Str. 9, 28217 Bremen

2. Amt für Soziale Dienste Jugendamt Bremen - Fachdienst Amtsvormundschaft -, Rembertiring 39, 28203 Bremen

3. D. B., Bremen
- Verfahrensbeistand -

4. R. H., Bremen

5. S. P. H. geb. F., Bremen
- Antragsgegner -

zu 5. Verfahrensbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Beier & Beier, Oslebshauser Heerstraße 20, 28239 Bremen Geschäftszeichen: H/2012/044

hat das Amtsgericht - Familiengericht - Bremen durch die Richterin am Amtsgericht M. im Wege der einstweiligen Anordnung am 13.04.2012 beschlossen:

Der Beschluss vom 23.03.2012 bleibt nach mündlicher Anhörung aufrechterhalten.

Weitere Gerichtskosten werden nicht erhoben; weitere außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.

Gründe

Auch nach mündlicher Anhörung der Beteiligten am 28.03.2012 hat es bei dem vorläufigen Entzug der elterlichen Sorge zu verbleiben, da die getroffene Maßnahme zum Wohl des Kindes zwingend erforderlich ist.

Der Kindesvater hat eingeräumt, das Kind geschüttelt zu haben.

Obwohl die Kindeseltern in der Anhörung übereinstimmend bekundet haben, sich getrennt zu haben und sowohl die Kindesmutter angegeben hat, keinen Kontakt mehr zum Kindesvater zu wollen als auch der Kindesvater bekundete, seinerseits derzeit keinen Kontakt zu seiner Tochter herstellen und eine Therapie machen zu wollen, konnte sich dass Gericht nicht davon überzeugen, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine weniger einschneidende Maßnahme das Wohl des Kindes sichern kann. Insbesondere aufgrund des Umstandes, dass derzeit nicht ausreichend sicher festgestellt werden kann, ob die Kindesmutter in der Lage ist, sich vom Kindesvater abzugrenzen, kann eine Rückkehr des Kindes in den mütterlichen Haushalt nicht erfolgen. So hat die Kindesmutter zunächst nicht angegeben, dass der Kindesvater nach einer Wohnungsverweisung, bereits am folgenden Tag zu der Kindesmutter zurückkehrte und sie selbst zunächst trotz sodann folgender Kenntnis der Verletzungen des Kindes eine Fortsetzung der Beziehung mit Kindesvater anstrebte. Darüber hinaus konnte bei der Betreuung des Kindes im H.-H.-Haus festgestellt werden, dass das Kind nicht altersgemäß entwickelt ist und neben der nun notwendigen medizinischen Betreuung einer intensiven sonderpädagogischen Pflege bedarf. Dem Jugendamt ist es derzeit nicht möglich eine diesen Anforderungen gerecht werdende Mutter-Kind-Einrichtung zu vermitteln, welche zum jetzigen Zeitpunkt mit einer 24 Stunden Betreuung die einzige Alternative zum Entzug der elterlichen Sorge darstellt.

Im Übrigen wird auf den Beschluss vom 23.03.2012 verwiesen.

Die Kostenentscheidung folgt aus §§ 51 Abs. 2, 80, 81 FamFG.

Rechtsbehelfsbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der Beschwerde angefochten werden. Sie ist innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Bremen, Ostertorstr. 25 - 31, 28195 Bremen, einzulegen. Die Frist beginnt mit der schriftlichen Bekanntgabe der Entscheidung.

Beschwerdeberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können Behörden Beschwerde einlegen, soweit dies gesetzlich bestimmt ist. Einem über 14 Jahre alten Kind oder einem unter Vormundschaft stehenden, nicht geschäftsunfähigem Mündel steht in allen seine Person betreffenden Angelegenheiten das selbstständige Beschwerderecht zu. Das gleiche gilt in sonstigen Angelegenheiten, in denen das Kind oder der Mündel vor einer Entscheidung des Gerichts gehört werden soll.

Die Beschwerde wird durch Einreichung einer Beschwerdeschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des genannten Gerichts eingelegt, Sie kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem genannten Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen, Die Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.

Die Beschwerde soll begründet werden.

Unterschrift

 

 
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